weitere Projekte

strategische Entwicklungsprojekte

Werkhof Mannenberg
Ab Mitte Januar 2015 beziehen das Bauamt und die Technischen Betriebe den neuen Werkhof Mannenberg. Fortan sorgen unsere Mitarbeitenden von einem zentralen Stützpunkt aus für den Unterhalt unserer Strassen und Anlagen und stellen die 24-Stundenversorgung an 365 Tagen mit Strom und Wasser sicher. Am 9. Mai 2015 findet ein Tag der offenen Tür im Werkhof statt.

Raumplanung und Bau

Das Medicenter im Rheindorf an der Grenzstrasse wird voraussichtlich im Frühsommer 2015 in die Realisierungsphase gehen. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zum Zentrum entsteht moderner Raum für ärztliche und medizinische Kompetenzen. Fachärzte aus unterschiedlichsten Richtungen sollen von einem wertvollen Miteinander, wo sich Know-how und Infrastruktur optimal ergänzen, voneinander profitieren.

Mit dem im Dezember 2014 eröffneten Indu-Park an der Industriestrasse wurde die Quartierversorgung im Oberdorf deutlich verbessert. Der Neubau bietet jetzt attraktivere Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten im Quartier.

Das Mehrfamilienhausprojekt (drei Einheiten) mit 33 Wohnungen an der Industrie-/Säntisstrasse befindet sich im Bau. Und der Bau des neuen viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit 16 Wohnungen an der Kornaustrasse tritt in die Schlussphase.

Weitere Wohnbauprojekte haben nach Bereinigung verschiedener Einsprachen unterdessen eine rechtskräftige Baubewilligung. Es handelt sich um die Wohnüberbauung Fährenpark auf dem ehemaligen Wildareal (vier Einheiten) und die Überbauung mit zwei Mehrfamilienhäusern auf dem Firmenareal der Moser + Heule AG an der Schutzmühlestrasse.

Mit der Atriumhaussiedlung in der Kirchenau und dem Wohn-/Gewerbeprojekt des Landverband (LV) St. Gallen beim Kreisel Baumgarten sind weitere bedeutende Vorhaben an den Ortseingängen in fortgeschrittener Planung. Die geplante Überbauung des Schwegler-Areals ist Gegenstand eines Rekursverfahrens. Die Kernpunkte der Einsprachen betreffen den Hochwasserschutz und die Erschliessung.

An der Industriestrasse realisiert das Grosshandelsunternehmen Goll AG, Anbieter von Dichtungsprofilen und Beschlägen, ein Hochregallager mit Bürohaustrakt.

Anfang 2015 wird das Parterre-Geschoss im Gemeindehaus zu einem offen gestalteten kundenfreundlichen Frontoffice umgebaut.

Verkehr

Autobahnsanierung 
Voraussichtlich im April 2015 startet die Sanierung des Autobahnabschnitts Rheineck-St. Margrethen mit der Er-neuerung der Zollbrücke nach Höchst. Die neue Brücke bietet eine sichere Velo- und Fussgängerverbindung in unsere Vorarlberger Nachbargemeinde. Wie es mit dem Lärmschutz im Äueli und in der Kirchenau weitergeht, wird sich dieses Jahr klären. Noch ist das Verfahren beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) pendent. Die Gemeinde wird sich auf jeden Fall weiterhin für die legitimen Anliegen der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen. Ein wichtiger Erfolg konnte in einem anderen Bereich erzielt werden: Nach langwierigen Verhandlungen erklärte sich das Bundesamt für Strassen ASTRA bereit, die Kosten für die zu sanierenden Bachunterquerungen zu 100 % zu finanzieren, was die Gemeindekasse namhaft entlastet.

Mobil im Rheintal
Am 20. November 2014 informierte das Land Vorarlberg über den Planungsstand der Autobahnverbindung zwischen der A13 auf Schweizer Seite und der A14 in Vorarlberg. Die Untersuchungen im letzten Jahr zeigen, dass beide Strassenalternativen, die noch zur Auswahl stehen, mit dem Arten- und Vogelschutz in Konflikt geraten und nur im Ausnahmeverfahren mit Ausgleichsmassnahmen realisierbar sind. Im Weiteren mussten die Baukosten deutlich nach oben korrigiert werden. Die Kostenspanne liegt neu zwischen 527 und 893 Mio. Euro. Ein Variantenentscheid ist vor 2017/18 nicht zu erwarten.

Erweiterung Tempo-30-Zone
2015 nimmt die Bauverwaltung die Erweiterung der Tempo-30-Zone im Oberdorf an die Hand. Auf Wunsch der Mehrheit der Quartierbewohner sorgt die Gemeinde für höhere Verkehrssicherheit und mehr Lebensqualität direkt vor der Haustüre. Der Planungsauftrag wurde im Dezember 2014 vergeben.

Gewässer

Der Gemeinderat erteilte Ende Januar 2014 einen dringlichen Kredit von Fr. 580‘000.-- als gebundene Ausgabe für die gesetzeskonforme Entwässerung des Käsiweihers. Während der Bauarbeiten für die Etappe 2 an der Kirchstrasse bestätigte sich am offenen Graben, dass der Käsiweiher über ein Auslaufbauwerk auf einen Schacht in der Strasse und anschliessend über die Schmutzwasserkanalisation entwässert wird. Dies widerspricht dem Gewässerschutzgesetz. Mit der laufenden Sanierung der Kirchstrasse bot sich die einmalige Gelegenheit, auf dem Strassenabschnitt Büelstrasse bis Schutzmühlebach – parallel zu den ohnehin zu sanierenden Werkleitungen – eine neue Sauberwasserleitung zu verlegen. Mit der Realisierung dieser Massnahme blieb auch die Option für eine spätere Umlegung des Bergsteigbaches erhalten.

2015 ist der Hochwasserschutz weiterhin zentrales Thema. Vorzubereiten ist die Erneuerung des eingedolten Schäflisbergbaches, weil dieser nicht nur zu klein, sondern auch baulich in einem schlechten Zustand ist. Parallel wird im Frühling mit einfachen baulichen Massnahmen die Situation an verschiedenen offenen Bachläufen verbessert.