Raumentwicklung

Die Rahmenbedingungen in der Raumplanung haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Auf Bundesebene trat Mitte 2014 das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) in Kraft. Hauptanliegen der Revision war es, die Siedlungsentwicklung verstärkt nach innen zu lenken und damit die Landschaftszersiedelung zu stoppen. Der Kanton St. Gallen hat in der Folge den kantonalen Richtplan Teil Siedlung revidiert und eine neues Planungs- und Baugesetz (PBG) erlassen, um die übergeordneten Bundesvorgaben zu erfüllen. Nun ist es an den Gemeinden, ihre Nutzungsplanungen zu revidieren.

In einem ersten Schritt hat der Gemeinderat ein kommunales Raumentwicklungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Innenentwicklungsmöglichkeiten in der Gemeinde St. Margrethen. Darauf aufbauend wurde ein Zukunftsbild für die Gemeinde entwickelt. Das räumliche Konzept dient anschliessend als Grundlage für die Revision der Ortsplanungsinstrumente (Richtplan, Zonenplan, Baureglement) und bildet für die Grundeigentümer und Bauwillige einen wichtigen Orientierungsrahmen.

Am Mittwoch, 13. Juni 2018, diskutierten interessierte Bürgerinnen und Bürger in einem Workshop-Verfahren über zentrale Aspekte des neuen Raumkonzepts wie Verkehr, Freiräume oder Innenverdichtung. Wichtige Erkenntnisse daraus werden im Raumkonzept festgehalten.