Festungsmuseum Heldsberg

Festungsmuseum Heldsberg
9430 St. Margrethen
info@festung.ch
www.festung.ch

Zwischen St. Margrethen und Au ermöglicht das Festungsmuseum Heldsberg mit seiner umfangreichen, komplett erhaltenen Einrichtung allen Interessierten einen spannenden und lehrreichen Ausflug in die jüngere Vergangenheit.

Lage / Parkplatz / Taxi / Bus

Die Festung Heldsberg ist in einem Felsausläufer zwischen den Dörfern St. Margrethen und Au im Rheintal eingebaut. Gegenüber liegt das grosse österreichische Lustenau. Parkplätze stehen beim Restaurant "Schäfli" an der Staatsstrasse genügend zur Verfügung. Nach einem Fussmarsch von ca. 10 Minuten erreicht man den Festungseingang. Beim Eingang hat es keine Parkplätze. Ab Bahnhof St. Margrethen ist das "Schäfli" mit dem Taxi in wenigen Minuten erreichbar. Ebenfalls erreicht man das „Schäfli“ auch mit dem Bus Richtung Heerbrugg ab dem Bahnhof St. Margrethen.

Geschichte der Festung Heldsberg

Das Artillerie-Kasemattenwerk Heldsberg wurde 1938 geplant, nachdem das Nachbarland Österreich am 12. März 1938 über Nacht von deutschen Truppen annektiert worden war. In nur zweijähriger Bauzeit wurde die Festung durch einheimische Baufirmen fertiggestellt. Die Festung hatte den Auftrag, den Übergang über den Rhein zwischen Montlingen und dem Bodensee zu verhindern und ein Übersetzen über den See aus dem Raum Lindau zu vereiteln, um damit die Abwehrbereitschaft der Hauptabwehrstellung zu gewährleisten. Das Oberkommando des deutschen Heeres schätzte die Stärke der Festung so hoch ein, dass man ihr schon bei der Angriffsplanung aus dem Wege ging. Der Angriffsplan "Tannenbaum" enthält daher auch den Passus: "Ein Angriff über den Rhein nur aus ostwärtiger Richtung zwischen Bodensee und Sargans ist wegen des gebirgigen Geländes und der starken Befestigungen bei Rheineck (Heldsberg) und Sargans nicht zu empfehlen".

Öffnungszeiten / Kleidung

Das Festungsmuseum Heldsberg ist von anfangs April bis Ende Oktober an Samstagnachmittagen von 11.00 bis 17.00 Uhr zur freien Besichtigung geöffnet. Gruppenbesuche mit Führungen sind nach Anmeldung ganzjährig möglich. Die Innentemperatur beträgt ca. 13° C.