Kindergarten

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Fragen und Antworten zum Kindergarten

  1. Wann und wie kann ich mein Kind für den Kindergarten anmelden?
  2. Wie kann ich meinem Kind helfen, die deutsche Sprache zu lernen?
  3. Mein Kind fühlt sich im Kindergarten unwohl. Was soll ich tun?
  4. Ich bin berufstätig. Gibt es eine Betreuung vor und nach dem Kindergarten?
  5. Bei wem muss ich mich melden, wenn mein Kind krank ist?
  6. Muss mein Kind den Kindergarten besuchen, wenn ein Festtag aus meiner Kultur stattfindet?
  7. Funktioniert der Kindergarten wie die Schule?
  8. Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es mit dem Kindergarten beginnt?
  9. Im Kindergarten begegnet mein Kind einer neuen Sprache und Kultur. Wie kann ich ihm dabei helfen?

1. Wann und wie kann ich mein Kind für den Kindergarten anmelden?

Im Kanton St. Gallen geht jedes Kind ab dem vierten Lebensjahr in den Kindergarten. Kinder, die nach dem 31. Juli geboren sind, warten noch ein Jahr. Das Anmeldeformular erhalten Sie automatisch vom Schulsekretariat St. Margrethen.

2. Wie kann ich meinem Kind helfen, die deutsche Sprache zu lernen?

Kinder, die sich in ihrer Muttersprache gut ausdrücken  und viele Wörter kennen, lernen die deutsche Sprache leichter. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mit den Kindern in Ihrer Muttersprache sprechen. Im Alltag gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie sich so oft wie möglich Zeit nehmen. Wenn Sie Freude an neu gelernten Wörtern zeigen, ist das eine gute Unterstützung. Mütter und Väter, die am Arbeitsplatz, im Gespräch mit Nachbarn oder in einem Kurs die deutsche Sprache lernen, helfen den Kindern zusätzlich auf ihrem Weg.

3. Mein Kind fühlt sich im Kindergarten unwohl. Was soll ich tun?

Sprechen Sie mit der Kindergarten-Lehrerin. Es ist wichtig, dass sie informiert ist. Suchen Sie mit ihr nach Lösungen. Wenn Sie mit der Kindergarten-Lehrerin keine Lösung finden, können Sie mit der Schulleitung oder mit dem Schulsozialarbeiter sprechen. 

4. Ich bin berufstätig. Gibt es eine Betreuung vor und nach dem Kindergarten?

Es gibt derzeit einen Mittagstisch in St.Margrethen. Dieser findet im Schulhaus Wiesenau, Zimmer 3 (Untergeschoss) statt. Die Angebote werden dem Bedarf der Eltern / Kinder angepasst. Die Kosten pro Mittag betragen acht Franken fürs erste Kind. Für das zweite Kind müssen noch sechs Franken bezahlt werden. In St. Margrethen gibt es auch das Chinderhus Rägeboge, wo Ihr Kind von Montag bis Freitag, jeweils von 07.00 bis 17.30 Uhr betreut wird.
 

5. Bei wem muss ich mich melden, wenn mein Kind krank ist?

Wenn das Kind krank ist, muss die Kindergarten-Lehrerin informiert werden. Rufen Sie im Kindergarten an.

6. Muss mein Kind den Kindergarten besuchen, wenn ein Festtag aus meiner Kultur stattfindet?

Es bestehen Möglichkeiten, einen freien Tag zu bekommen. Sprechen Sie frühzeitig mit der Kindergarten-Lehrerin.

7. Funktioniert der Kindergarten wie die Schule?

Der Kindergarten ist Teil der Schule. Seit der Revision des Volksschulgesetzes im Jahre 2008 ist er obligatorisch und wird zur Schulzeit gezählt. Die Schulpflicht beträgt damit elf Jahre. Beim Spiel, Basteln und Malen lernen die Kinder die Grundvoraussetzungen fürs anschliessende Lesen, Schreiben und Rechnen.

8. Wie kann ich mein Kind am besten unterstützen, wenn es mit dem Kindergarten beginnt?

Manche Kinder sind offen für Neues, andere schüchtern. Es hilft allen Kindern, wenn sie spüren, dass die Eltern sich über das freuen, was sie lernen. Interessieren Sie sich für die Aktivitäten im Kindergarten. Fragen Sie möglichst oft: «Wie ist es heute im Kindergarten gegangen?» Oder: «Was habt ihr gemacht?» Pflegen Sie regelmässigen Kontakt zur Kindergarten-Lehrerin. Es ist gut, wenn Kinder auch zu Hause Papier und Farbstifte, eine abgerundete Schere, Leim, Puzzles, Spiele, Puppen oder Stofftiere haben. Selbst erfundene Spiele sind besser als Computerspiele.

9. Im Kindergarten begegnet mein Kind einer neuen Sprache und Kultur. Wie kann ich ihm dabei helfen?

Im Kindergarten begegnen Kinder einer Welt, die sich vom Leben in ihrer Familie unterscheidet. Zeigen Sie Ihrem Kind Ihr Interesse am Kindergarten. Freuen Sie sich über die neuen Dinge, welche es dort lernt. So kann Ihr Kind offen sein und sich auf den Kindergarten freuen. Durch Besuche und Gespräche mit der Kindergarten-Lehrerin zeigen Sie dem Kind, dass beide Welten miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.

 

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