Gesund leben

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Fragen und Antworten zum Thema "Gesund leben"

  1. Wie kann ich mich gesund ernähren?
  2. Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?
  3. Wie berechne ich mein normales Körpergewicht?
  4. Was kann ich gegen Übergewicht tun?
  5. Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?
  6. Wo kann ich mich über Suchtprobleme beraten lassen?

1. Wie kann ich mich gesund ernähren?

„An apple a day keeps the doctor away“. Das englische Sprichwort sagt es: Wer jeden Tag einen Apfel isst, erspart sich den Arztbesuch. Mit gesunder Ernährung kann man sein Immunsystem stärken und wird dadurch weniger anfällig für Krankheiten. Eine ausgewogene Ernährung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Gerade Kinder spüren, dass sich auch ihre Leistungsfähigkeit erhöht. Es lohnt sich also, ein paar Ernährungstipps zu beachten.

  1. Den ganzen Tag viel trinken: Pro Tag ein bis zwei Liter Flüssigkeit sind ideal. Mineralwasser oder Früchte- und Kräutertees sind am besten. Sie sollten aber keinen Zucker enthalten. Getränke mit Koffein – also Kaffee und schwarzer/grüner Tee – sollten Sie nicht zu viel trinken.
  2. Täglich fünf Portionen Gemüse und Früchte in verschiedenen Farben essen: Pro Tag sind drei Portionen Gemüse sinnvoll, davon mindestens einmal roh. Zusätzlich sind pro Tag zwei Portionen Früchte sehr gesund. Zwei Deziliter ungezuckerter Frucht- oder Gemüsesaft ersetzt schon eine Tagesportion Früchte oder Gemüse.
  3. Zu jeder Hauptmahlzeit Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, andere Getreideprodukte und Kartoffeln.
  4. Täglich mit Mass Öle, Fette und Nüsse: Hochwertige pflanzliche Öle sind Raps- und Olivenöl.
  5. Massvoll und mit Genuss: Süssigkeiten, salzige Knabbereien und energiereiche Getränke.

2. Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?

Neben der Ernährung trägt auch regelmässige Bewegung zum Wohlbefinden bei. Es genügt schon, wenn sich Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten bewegen. Dazu eignen sich Treppen steigen, Velo fahren, Spaziergänge oder Gartenarbeit. Die 30 Minuten lassen sich auch in dreimal zehn Minuten pro Tag aufteilen. Hier ein Tipp, der auch Ihren Kindern Spass machen kann: Eine gute Möglichkeit zur Bewegung bieten die Vita Parcours. Das sind zwei bis drei Kilometer lange Wege im Wald mit Gymnastikübungen. Alle können den Vita-Parcours machen, egal ob Anfänger oder geübte Sportler. Kinder sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Neben Spielen und Schulsport gibt es die Möglichkeit, in Vereinen Sport zu treiben oder in den Ferien ein Sportlager zu besuchen. Kleine Kinder müssen sich bewegen und viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Tipps dazu finden Sie in den Elternbroschüren des Ostschweizer Vereins für das Kind. Diese Unterlagen können Sie in verschiedenen Sprachen herunterladen.

3. Wie berechne ich mein normales Körpergewicht?

Ein viel verwendetes Mass zur Beurteilung des Körpergewichts ist der so genannte Body Mass Index (BMI). Er gibt an, ob Sie das Idealgewicht haben oder an Unter- / Übergewicht leiden. Erwachsene können ihren Body Mass Index online berechnen. Für Kinder gilt eine Formel, die Alter und Geschlecht berücksichtigt. Im Netz finden sich auch verschiedene Ernährungstipps.

4. Was kann ich gegen Übergewicht tun?

Ein normales Körpergewicht ist von grosser Bedeutung, da es vor Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Zudem kann sich Übergewicht auf das soziale Umfeld auswirken: Übergewichtige Menschen leiden oft daran, von andern nicht akzeptiert und ausgeschlossen zu werden. Wenn Sie unter Über- oder Untergewicht leiden, sollten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Hilfe erhalten Sie bei der Apotheke oder bei Ihrem Hausarzt. Teilweise bieten Kantonsspitäler Ernährungsberatungen an oder leiten Sie an entsprechende Stellen weiter. Erkundigen Sie sich, ob die Krankenkasse die Kosten dieser Beratung übernimmt. In St. Margrethen gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, etwas gegen sein Übergewicht zu tun. Gehen Sie z.B. ins Mineralheilbad oder werden Sie Mitglied eines Sportvereins. Für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern erhalten Sie bei der Väter- und Mütterberatung wertvolle Tipps und Informationen.

5. Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt verschiedene Impfungen, welche vor Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung, Kehlkopfentzündung, Masern, Mumps, Röteln oder Hepatitis B schützen. Impfungen werden meistens durch Kinderärzte oder Hausärzte durchgeführt. Sie erhalten einen Impfpass, worin alle Ihre Impfungen aufgeführt sind. Viele Impfungen müssen nach einer bestimmten Zeit wiederholt werden. Für Auslandreisen können zusätzliche Impfungen ratsam oder zwingend sein. Das Schweizerische Tropeninstitut in Basel informiert Sie über die erforderlichen Impfungen. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Impfungen von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

6. Wo kann ich mich über Suchtprobleme beraten lassen?

Menschen können nach verschiedenen Mitteln süchtig sein: nach Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie Drogen wie Cannabis, Kokain oder Heroin. Drogen haben nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf die Psyche und das soziale Umfeld. Ein gefährliche, nicht zu unterschätzende Sucht ist auch das Glücksspiel. Teilweise ist es für eine Person schwierig zu erkennen, ob sie selber süchtig ist oder ob es sich um eine harmlose Gewohnheit handelt. Ein Suchtproblem kann nicht nur für die abhängige Person belastend sein, sondern auch für die nahestehenden Mitmenschen. Da ist es doch besser, sich Hilfe ausserhalb der Familie zu holen: Viele Menschen haben zwar Hemmungen, diese Schwelle zu überschreiten. Es gibt zu den verschiedenen Suchtproblemen erfahrene Fachpersonen, die sich gewohnt sind, mit solchen Situationen umzugehen. Sie unterstehen der Schweigepflicht. Für St. Margrethen ist die Suchtberatungstelle Rorschach zuständig. Die Beratungen sind oftmals kostenlos. Weitere Adressen und Informationen erhalten Sie bei der „Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme“. Bestimmt kann Ihnen auch der Hausarzt weitere Beratungsstellen empfehlen.

 

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