Öffentliche Auflage

Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend Eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren, HGV-Anschluss Chur – St. Margrethen: St. Margrethen, Abstellgleis S-Bahn

Gemeinden St. Margrethen und Au
Gesuchstellerin Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Projekte, Herr Dominique Koster, Vulkanplatz 11, 8048 Zürich
Gegenstand

HGV-Anschluss Chur – St. Margrethen: St. Margrethen, Abstellgleis S-Bahn

Das Projekt enthält vor allem den Bau eines neuen Abstellgleises (Gleis 202) mit einer Länge von 220 m für allfällige Nachtabstellungen ICN bzw. FV-Dosto als Überlauf Rorschach. Dieses wird mit einer neuen Weiche 993 an das Gleis 23 angebunden.

Weiter sind vorgesehen:

  • Neue Weichenverbindung zw. Gleis 51 und Gleis 22: Weiche 996.
  • Ersatz und Verschiebung der Weichenverbindung 24 und 26.
  • Anpassungen an der Bahntechnik (Fahrleistung, Stellwerk, Leittechnik, Kabel, etc.).
  • Substanzerhalt: Fahrbahnerneuerung 1:1 der Weichen 19, 20, 21, 23.
  • Substanzerhalt: Ersatz der bestehenden SAG Weichenheizungsanlage durch eine neue elektronische Weichenheizungsanlage.
  • Verlängerung der Nutzlängen Gleis 1 sowie 2 und 3 durch Schiebung der Signale D1 und D2 sowie Verlängerung des Mittelperrons Gleise 2 und 3

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711).
Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 4. Oktober 2018 bis 2. November 2018 während den ordentlichen Öffnungszeiten in den Gemeindeverwaltungen St. Margrethen und Au eingesehen werden.
Ausstreckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen (Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb, etc.) werden während der Auflagefrist im Gelände ausgestreckt und die Hochbauten werden profiliert.
Einsprachen

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist.

Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f ABS 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 - 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG.

Einwände betreffend die Ausstreckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 - 41 EntG sind beim BAV einzureichen (Art. 18f Abs. 2 EBG).

St. Margrethen, 2. Oktober 2018                                                              Bundesamt für Verkehr

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